Hoher Besuch beim Stadtsportbund

Staatsekretärin Andrea Milz trifft Vorstand und SSB FrauenNetzwerk

 

Sport hat in der 2017 gewählten NRW-Landesregierung einen hohen Stellenwert und ist direkt in der Staatskanzlei von Ministerpräsident Armin Laschet verankert. Frau Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, kommt direkt von der Basis, denn sie war bis Juni 2017 Vizepräsidentin im Kreissportbund Rhein-Sieg. Bereits kurz nach Ihrer Berufung in die Staatskanzlei sagte sie allen Stadt- und Kreissportbünden zu, diese auf Wunsch zu besuchen. 

 

Gestern war es dann soweit im SSB-Oberhausen. Präsident Manfred Gregorius konnte Frau Milz gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen*innen zu einem intensiven Gespräch begrüßen. Wichtigster Punkt war das Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“, ein neues Förderprogramm, das Sportvereine und Sportverbände dabei unterstützt, ihre Sportstätten zu modernisieren. 300 Millionen Euro stehen dafür bereit und Frau Milz betont: „Es handelt sich um echtes Geld für die Vereine und nicht etwa um einen Kredit. Die Anträge der Sportvereine von der Instandsetzung über Erweiterungsbauten bis zu energetischen oder barrierefreien Maßnahmen können bis zu 100 Prozent förderfähig sein.“ Für den SSB-Vorstand ist es wichtig, sich darauf vorzubereiten, denn er ist zuständig für Bearbeitung, Priorisierung und Weiterleitung der Vereinsanträge an die Landesregierung.

Auf die Fragen von Präsident Gregorius hinsichtlich der Erhöhung der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale konnte Frau Milz auf den Antrag der Landesregierung zur Erhöhung verweisen, aber damit der Bund, der dafür zuständig ist eine positive Entscheidung trifft, müssen weitere Bundesländer ins Boot geholt werden. Heiß wurde auch das von Vizepräsident Hinsch angesprochene Thema Rentenpunkte für Ehrenamtliche diskutiert, denn auch hier ist der Bund zuständig. Frau Milz verwies auf die Seite www.engagiert-in-nrw.de und hier insbesondere auf die Ehrenamtstour durch NRW. Der Bus kommt 2019 auch nach Oberhausen, Termine werden in Kürze bekannt gegeben. 

 

Dann ging es eine Tür weiter zur Sitzung des SSB FrauenNetzwerks. Die Teilnehmerinnen bereiten zurzeit intensiv den 1. Ladys Sports Day vor, der am 09. März in der Schlingensiefschule stattfinden wird. Frau Milz war sofort mittendrin, erzählte einiges über ihren Werdegang und motivierte und animierte die Frauen auf jegliche Art und Weise, sich im Sport zu engagieren.

„Ohne Frauen geht es nicht, auch nicht im Sport, stellt Forderungen, seid sichtbar und steht zu euch selbst“, so ihr Anspruch an die Gruppe. 

Sie forderte die Frauen auf, sich auch sportpolitisch zu engagieren, denn Sport ist ein wichtiger Bestandteil der Kommune und Sportvereine sind wertvoll, das muss nach außen getragen werden. 

Da Frau Milz selbst Übungsleiterin ist, wurde auch leidenschaftlich das Thema der durch die Krankenkassen geförderten Präventionskurse diskutiert, die nicht funktionieren. Geduldig beantwortete Frau Milz Fragen zu ihren Zuständigkeiten, zu ihren Aufgaben und gab preis, dass sie lieber selbst durchs Land fährt, um sich ein Bild vom Sport und Ehrenamt zu machen, als dies zu delegieren. 

Das SSB FrauenNetzwerk war begeistert von diesem Besuch und Frau Milz wiederum vom Netzwerk und sie hofft, dass auch andere Bünde sich daran ein Beispiel nehmen und solche Netzwerke gründen. 

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Stadtsportbund Oberhausen e.V.
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