NRZ-Bericht 20.04.2017 – Flüchtlingsarbeit in Oberhausen

Der Stadtsportbund Oberhausen möchte bestimmte Aussagen kritisch hinterfragen.
Während im entsprechenden Artikel vor allem die von Seiten der Stadt geschaffenen Strukturen für die Flüchtlingsarbeit als zufriedenstellend bezeichnet werden, äußert Annette Gleibs, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Oberhausen, dass „nur im Sport Nachholbedarf“ besteht. Angeblich offerieren nur zehn der insgesamt 220 Sportvereine spezielle Angebote, die sich an Geflüchtete richten. An dieser Stelle muss klargestellt werden, dass diese zehn Oberhausener Sportvereine ganz gewiss nicht allein die Integrationsarbeit vorantreiben, es sind die, die offiziell über Förderprogramme des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Landessportbundes NRW gefördert werden. Doch auch ohne Förderzuschüsse nehmen sich Sportvereine schon immer mit ihren Ehrenamtlichen der Integrationsaufgabe an und öffnen ihre regelmäßigen Sportangebote für Geflüchtete: in den meisten Fällen sogar kostenlos! Gerade im Bereich des Fußball- und Kampfsports zeigt der große Anteil der Sporttreibenden mit Zuwanderungsgeschichte, wie viele Menschen über den Sport zu einem Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass auch der Stadtsportbund zusammen mit dem LSB NRW durch die Einstellung einer Integrationsfachkraft zum 01.12.2016 die Strukturen für die Integrationsarbeit im Oberhausener Sport gestärkt hat.

Der NRZ-Artikel

  • Facebook Social Icon

Stadtsportbund Oberhausen e.V.
Sedanstraße 34,  46045 Oberhausen,

Tel.: 0208 / 825-3132