Bronze zum Abschluss der 1. Bundesliga!



Mit zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer ging es für die 1. Mannschaft zu den schweren Auswärtsspielen nach Hamburg und Schwerte. Um noch den Titel erringen zu können, benötigte man die zusätzliche Schützenhilfe aus Dachau, die am Samstag gegen Sankt Augustin spielen mussten.

Am Samstag kam es nach Aufstellungen der Kapitäne zu folgenden Begegnungen zwischen BC Queue Hamburg und BC Oberhausen:


14/1: Martin Poguntke - Niels Feijen 125:57


8-Ball: Mario Stahl - Geronimo Weißenberger 4:3, 4:2


9-Ball: Oliver Ortmann - Marc Bijsterbosch 4:2, 4:3


10-Ball: Vivien-Kathy Schade - Lars Kuckherm 4:3, 1:4, 4:2

Statt eines ausgeglichenen Kampfes lag die 1. Mannschaft schnell mit 4:0 zurück. Hierbei ist vor Allem die 109er Serie von Martin Poguntke und der Sieg der mehrfachen Deutschen Meisterin Vivien Schade gegen den Kapitän Kars Kuckherm zu erwähnen.


14/1: Oliver Ortmann - Geronimo Weißenberger 53:125


8-Ball: Vivien-Kathy Schade - Lars Kuckherm 4:3, 1:4, 4:2


9-Ball: Mario Stahl - Niels Feijen 4:2, 4:3


10-Ball: Martin Poguntke - Marc Bijsterbosch 3:4, 2:4

Eine ausgeglichene Rückrunde führte also somit zur 2:6 Auswärtsniederlage, womit aufgrund des gleichzeitigen Sieg des Tabellenführers gegen eine ersatzgeschwächte bayrische Mannschaft die Meisterschaft bereits am Samstag entschieden war.

Äußerst deprimiert fuhr man also nach dem Spiel und der Erkenntnis, den Titel nicht mehr gewinnen zu können, Richtung Schwerte, wollte sich aber für den Abschluss am Sonntag nochmal zusammenreißen und alles geben.

Der PBC Schwerte erspielte sich am Samstag gegen Neukirchen-Vluyn ein Unentschieden und startete am Sonntag folgendermaßen in das Match.


14/1: Marco Litwak - Niels Feijen 20:125


8-Ball: Karlo Dalmatin - Geronimo Weißenberger 4:0, 1:4, 2:4


9-Ball: Mohammad Soufi - Marc Bijsterbosch 4:3, 4:1


10-Ball: Tobias Bongers - Lars Kuckherm 0:4, 0:4

Mit 3:1 sah es zur Halbzeitpause schon mal sehr gut aus. Niels benötigte lediglich 3 Aufnahmen für seinen klaren Sieg, Kucki sogar nur wenige Minuten, um Tobias Bongers im Whitewash zu überrennen. Im Spiel der beiden Schnellspieler Soufi und Bijsterbosch nutzte Mohammad die Fehler seines Gegners konsequent aus und gewann deutlich in 2 Sätzen. Im 8-Ball hatten sowohl Dalmatin als auch Weißenberger immer wieder mit dem Break zu kämpfen. Letztendlich fand Geronimo den besseren Anstoß im dritten Satz und sorgte für die Führung.


14/1: Tobias Bongers - Geronimo Weißenberger 125:85

8-Ball: Mohammad Soufi - Marc Bijsterbosch 0:4, 4:1, 4:3


9-Ball: Marco Litwak - Lars Kuckherm 1:4, 3:4


10-Ball: Karlo Dalmatin - Niels Feijen 4:3, 4:2

Ein 1:3 zur Rückrunde sorgte der PBC Schwerte für ein Unentschieden am letzten Spieltag und durch den Sieg des Verfolgers BSC Joker Neukirchen-Vluyn konnten diese dem BC Oberhausen auf dem letzten Meter noch die Silbermedaille wegschnappen. Punktgleich aber mit dem schlechteren Partieverhältnis landete man abschließend auf den dritten Tabellenplatz.


Kommentar Andreas Roschkowsky: "Ich habe mit Lars Kuckherm unmittelbar nach dem Spiel in Hamburg gesprochen. Die Enttäuschung über die eigene Leistung war natürlich groß. Die Aufstellung im Fernduell zwischen Sankt Augustin von der Dachauer Mannschaft zog die Motivation in den Keller und man hatte Schwierigkeiten, sich da wieder rauszuziehen, traten diese noch einen Spieltag vorher gegen uns in Bestbesetzung an. Wir müssen uns aber an die eigene Nase fassen. Die Meisterschaft haben wir vorher in anderen Spielen liegen lassen. Gegen Schwerte versuchte die Mannschaft nochmal alles zu geben und den zweiten Platz zu sichern, leider reichte das abschließende Unentschieden hierfür nicht aus. Wir haben die Saison kritisch analysiert und werden die gefundenen Anhaltspunkte zum Anlass nehmen, um daran zu arbeiten und in Zukunft zu verbessern. Hiermit möchten wir nochmal dem neuen Deutschen Meister Sankt Augustin und dem Zweitplatzierten Neukirchen-Vluyn recht herzlich gratulieren.

Die zweite Mannschaft kämpfte zu Hause gegen den Abstieg, holte jedoch nur 1 von 6 Punkten, womit es nach nur einem Jahr 2. Bundesliga in der nächsten Saison wieder Regionalliga heißt.

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