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Extremschwimmen bei der Dreiländerquerung des Bodensee

Endurance steht für Ausdauer, Team steht für Gemeinschaft! Die drei Triathleten Markus Althoff, Sabine Dietrich-Althoff und Thorsten Wagener vom RWO Endurance Team bewiesen neben diesen Fähigkeiten bei der Dreiländerquerung des Bodensee am vergangenen Sonntag, den 23.07.2023 insbesondere ihr schwimmerisches Können und den notwendigen Biss, um die 33,5 km in 14 Stunden zu durchpflügen. Bei der 3Länderquerung schwimmt man von Lindau (D) zum Schweizer Ufer nach Rorschach (CH). Von dort aus geht es ohne Unterbrechung weiter zum österreichischen Ufer nach Bregenz (A). Die drei Athleten des RWO Endurance Team starteten als Staffel, wobei die Reihenfolge der Schwimmer vorab bestimmt wird. Jeder Starter schwimmt laut Reglement mindestens 2 Stunden am Stück, kann aber auch ein längeres Zeitfenster nutzen. Es wird ohne Neoprenanzug geschwommen.

Thorsten Wagener durfte als erster Schwimmer der Staffel gleich den schwierigsten Part der Strecke übernehmen. Er stieg um kurz vor 6 Uhr ins 23,5°C. warme Wasser des Bodensees, in Lindau, am Pulverturm. Die Bedingungen waren auf Grund des stark wehenden Südwinds und der dadurch entstandenen Wellen, eine große Herausforderung für ihn. Schwierig, weil die Wellen nicht gleichmäßig auf ihn zukamen, sondern von allen Seiten in unterschiedlicher Höhe auf ihn einschlugen. Er konnte keinen geraden Weg durch den See wählen und durfte dabei aber den Blick auf das Begleitboot nicht verlieren. Thorsten meisterte diese Aufgabe souverän. Nach knapp einer Stunde wurde es etwas ruhiger auf dem See und er konnte in einer Linie schwimmen. Der erste Wechsel erfolgte nach 2 Stunden auf Markus Althoff, der in dem nun ruhigeren Gewässer schnell sein Tempo fand und gut vorankam. Gemäß der besprochenen Taktik schwamm Markus 2,5 Stunden, bevor er durch Sabine abgelöst wurde. Auch Sabine fand schnell ihr Tempo und schwamm dem einzigen Zwischenstopp in Rorschach entgegen. Nur dort ist ein kurzer Landgang erforderlich, welcher jedoch vor dem Ablauf von fünf Minuten abgeschlossen sein muss. Nach dem Landgang ging es wieder zurück, diesmal bereits mit dem Ziel Bregenz.


Und wieder grüßt das Murmeltier…Thorsten löst Sabine ab, Markus löst Thorsten ab. Alles läuft nach Plan. Nach 2 Stunden befand sich Markus nur noch 300m vor dem Rheinzufluss, der durchquert werden musste. Das Teilstück Rhein, welches ca. 200m lang ist, grenzt sich durch die starke Strömung und der kalten Temperatur von ca.11 Grad stark vom Bodensee ab.

Kurze Besprechung der Schwimmer, Markus übernimmt den schwierigen Part und schwimmt weiter. Das Begleitboot umfährt aufgrund der geringen Wassertiefe der Passage Rheinzufluss und Markus ist allein auf sich gestellt. Zügig schwimmt er los und nähert sich dem Rhein. Während man vom Schiff aus die Grenze zwischen Bodensee und Rhein klar erkennen kann, spürt Markus die Grenze aufgrund des urplötzlich eintretenden Kältezuflusses. Er möchte gerne schneller die Kältefront durchqueren, doch die niedrige Wasserhöhe von nur einigen Zentimetern erschwert das Schwimmen. Doch er kommt voran und erreicht wieder das Seegewässer. Sabine übernimmt den nächsten Abschnitt Richtung Bregenz, bevor Thorsten die letzten 1,5 km schwimmt. Je näher Thorsten zum Ziel kommt, desto schneller wird er. Sabine und Markus sind sich einig, dass sie die letzten Meter gemeinsam mit Thorsten schwimmen werden. Nach 14 Stunden erreicht das Team das Ufer in Bregenz und freut sich unbändig über ihre Leistung. Großer Dank geht an den Organisator Oli Halder und den Kapitän Michael ohne deren Unterstützung und optimale Vorbereitung die Querung nicht möglich gewesen wäre. Dank natürlich auch an den tollen Support und Betreuung durch Teamkollegin Jill.








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