LCW Beesel – Triathlon zum Selberbasteln

Schwimmen, Radfahren und Laufen, das bietet Abwechslung. Beim Long Course Weekend in Beesel, in der Nähe von Roermond, gab es die Möglichkeit sich am Wochenende vom 18.-20. September 2020 einen Triathlon über verschiedene Streckenlängen vom Sprint bis zur Langdistanz selbst zusammenzustellen. Einziger Unterschied zum klassischen Triathlon: die einzelnen Disziplinen werden nicht direkt hintereinander weg, sondern an drei aufeinander folgenden Tagen absolviert und können einzeln oder als Komplettpaket gebucht werden. Freitag Schwimmen, Samstag Radfahren und Sonntag Laufen.

Isabella Gurr und Marius Janas vom RWO Endurance Team haben sich bereits letztes Jahr für das LCW Beesel angemeldet und hatten Glück. Trotz Corona wurde die Veranstaltung nicht abgesagt, sondern auf das September-Wochenende verschoben. Aufgrund des neuen Termins und bereits anderweitiger Planung für Freitag und Sonntag gingen beide nur am Samstag beim Radrennen über die 180 km an den Start. Nach dem obligatorischen Fiebermessen standen 51 Radfahrer am Samstag um 8:30 Uhr morgens in der Start-Kanal und warteten auf den Startschuss. Immer zwei Radfahrer durften gleichzeitig starten, im Abstand von 30 Sekunden wurden die nächsten zwei auf die Strecke geschickt. Gefahren wurde wie bei einer RTF im öffentlichen Straßenverkehr auf einer 90 km-Runde die zwei Mal befahren werden musste, unter Benutzung der holländischen Radwege, was in den Niederlanden vorgeschrieben ist. Viele Helfer in gelben Westen standen an Kreuzungen und Straßenübergängen, um den Verkehr zu regeln und den Radfahrern freie Fahrt zu sichern.


Auf der ersten Runde der technischen Strecke mit vielen Kehren und zwei knackigen Ansteigen sammelten beide eine Handvoll Radfahrer ein. Auf der zweiten Runde ließen bei Isabella Gurr die Kräfte im beharrlichen Gegenwind ein wenig nach und die Verpflegung klappt nicht ganz optimal, sodass sie Tempo rausnehmen musste. Doch auf den letzten 25 Kilometern war ein Streckenmotorrad immer in greifbarer Nähe vor der Nase, welches nochmal die Lebensgeister weckte. Beide blieben dran und genossen die dadurch Auto-freie Strecke bis ins Ziel. Nach 6:47 Std. überquerte Marius Jans als 27. in der Männerwertung und 2. der AK M35 die Ziellinie. Direkt hinter ihm folgte Isabella Gurr in 6:48 Std. als 8. in der Frauenwertung und 3. der AK W35.

Isabella Gurr und Marius Janas

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