Nordler siegen im Lokalderby

Schach-Kreisliga: Sterkrade-Nord 3 bezwingt OSV 1887 5 mit 6,5:1,5


Mit einem klaren Sieg gegen den OSV 1887 untermauerte die 3. Mannschaft von Sterkrade-Nord ihre Aufstiegsambitionen in der Kreisliga. Durch den vierten Erfolg in Serie baute das Team um Mannschaftsführer Mark Schocke die Tabellenführung auf zwei Punkte Vorsprung aus.

Den schnellsten Sieg erzielte wieder einmal die erst 14-jährige Topscorerin der Kreisliga Swantje Minneken. Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte sie die Stellung ihres Gegners gründlich zerlegt und nahm dessen Glückwünsche entgegen.

Nach gut einer Stunde konnten Ulrich Broens und Peter Segat von Fehlern ihrer jugendlichen Gegner profitieren und erhöhten die Sterkrader Führung auf 3:0. Nur kurz darauf nutzte Hartmut Geisel eine Fehlberechnung seines Gegners und sorgte mit seinem Sieg dafür, dass der Kampf für die Nordler schon früh nicht mehr zu verlieren war.

Allerdings sah es an den restlichen vier Brettern nicht danach aus, dass der OSV die drohende Niederlage noch einmal abwenden könnte. Zwar tat sich Sharlena Brock an Brett 2 schwer gegen das OSV-Talent Alexandru Cosovan, dieser machte jedoch im entscheidenden Moment einen schwerwiegenden Fehler, der zunächst zu einem Bauernverlust und in schneller Folge zur Niederlage führte. Beim Zwischenstand von 5:0 war der Kampf bereits für Sterkrade-Nord entschieden.

Der Sterkrader Routinier Manfred Langer sah sich ebenfalls einem überlegt spielenden Talent gegenüber. Daniel Tatarinov vom OSV hielt die Partie lange im Gleichgewicht, musste dann aber für einen Moment der Unaufmerksamkeit mit dem Partieverlust büßen. Da der Kampf bereits entschieden war einigten sich Herbert Bobovnik und Bjarne Faber an Brett 5 auf Remis.

Beim Stand von 6,5:0,5 kämpften bloß noch die beiden Spitzenspieler Mark Schocke und Matthias Limberg. Allerdings zogen über der Stellung von Schocke bereits dunkle Wolken auf. Der um 400 DWZ-Punkte höher notierte Limberg erhöhte den Druck an verschiedenen Stellen des Brettes, bis Schocke sich den Drohungen schließlich ergeben musste.

Mit 6,5:1,5 ist der Sieg gegen den Lokalrivalen OSV1887 deutlicher als erwartet ausgefallen. Dies ist zum Teil der Unerfahrenheit der noch jungen OSV-Spieler zuzuschreiben. Die Sterkrader punkteten mit Erfahrung und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

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