Toller Jahresabschluss für den BSC Oberhausen.

Als letzte Bogensport-Meisterschaft des Jahres fand am Wochenende die Bezirksmeisterschaft des Rheinischen Schützenbundes (RSB) statt. Gewohnt gut wurde der Wettkampf vom Nachbarverein Grün-Weiß Holten ausgerichtet, der Bogensportclub Oberhausen war in der geräumigen Sporthalle am Kastell Holten zu Gast.


Dieses Mal besonders erfolgreich: Die hervorragenden BSCO-Compoundschützen und einige Recurve-Routiniers. Die BSCOler stellten im Compoundbereich die Bezirksmeister in der Herrenklasse (Carsten Bonaforte, 552 Ringe), bei den Senioren (Günter Bolz,  538) und der Jugend (Marie Do, 517). Besonders eindrücklich war an diesem Wochenende die Herren-Masterklasse, in der die BSCO-Schützen unter sich blieben und den Meistertitel ausschossen. Hier dominierte Klaus Muth, schon in jüngeren Jahren ein ganz herausragender Schütze. Nach langer Zeit der Wettkampfpause trat er dieses Jahr erstmalig wieder an und zog bereits nach kurzer Trainingsphase mit 565 Ringen souverän am Vereinsvorsitzenden Dirk Bölling (2. Platz mit sehr guten 562 Ringen) und Gerd Wangen (3. Platz mit nur einem Ring weniger) vorbei auf das Siegerpodest. Die Plätze 4 und 5 erreichten Klaus Wehner und Siegfried Reske. Auch bei den Mannschaften wurden zwei Meistertitel und ein Vizetitel in dieser Bogenklasse vom BSCO belegt.


Bei den Recurvern glänzten zum einen zwei routinierte Schützinnen. Daniela Berckmann sicherte sich mit hervorragenden 548 Ringen den Meistertitel in der Damenklasse und bestätigte damit ihre Super-Form, die sie bereits in der Liga gezeigt hatte. Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn der Saison legte auch Karin Brunner in diesem Wettkampf  wieder eines ihrer besten Ergebnisse vor. Sie erreichte den Titelplatz mit 539 Ringen und 79 Ringen Vorsprung vor dem Vizetitel.


Zum anderen wieder sehr stark: Thorsten Granieczny. Mit dem Recurvebogen setzte er sich mit 552 Ringen auf den Vizeplatz der starken Herren-Masterklasse und schaffte es damit, den Rekordschützen Frank Heinzen vom Gastgeber-Verein GWH hinter sich zu lassen. Weitere gute Plätze belegten Oliver Roß (6.) und Thomas Beha (8.).


Besonders erfreulich noch eine Entwicklung aus dem Jugendbereich: Nils Zywicki, der nach längere Pause in diesem Herbst wieder antrat, hatte mit den Trainern an seiner Technik gefeilt und konnte vieles, sehr zur Freude der Coaches, im Wettkampf einsetzen. Er verbesserte sich gegenüber der Kreismeisterschaft um ganze 53 Ringe und erschoss sich mit zwei stabilen Durchgängen den Meistertitel. Damit dürfte er, wie auch etliche andere der Clubschützen und –schützinnen, die Qualifikation zur Landesmeisterschaft des RSB in der Tasche haben.


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