Aufnahme in das Qualitätsbündnis
Der Stadtsportbund Oberhausen e.V. hat es geschafft und wurde in das "Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport" aufgenommen. Dr. Eva Selic, Vizepräsidentin Breitensport beim LSB Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), überreichte dem SSB die Urkunde im Juni 2025.
"Schutz vor Gewalt kann nicht hoch genug
bewertet werden und jeder der sich aufmacht,
diesen Prozess zu gehen, der bis zu 24 Monate
dauern kann, zeigt, dass im Sport kein
Platz für Gewalt ist." (Dr. Eva Selic)
Das Qualitätsbündnis ist eine Initiative des LSB NRW und der Staatskanzlei des Landes NRW. Ziel ist die wirksame Vorbeugung und Bekämpfung sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport. Dazu werden maßgeschneiderte Qualitätsstandards zur Prävention und Intervention gemeinsam entwickelt und innerhalb der Vereinsstruktur verankert.
Informationen für Sportvereine
Sportler*innen sollen sich jederzeit sicher und geschützt fühlen. Um dies zu gewährleisten, ist es notwendig, Schutzkonzepte zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt zu erstellen.
Der LSB NRW hat ein Workbook entwickelt, mit dem Sportvereine Schritt-für-Schritt durch die Erstellung ihres Schutzkonzeptes geleitet werden.
Sportvereine, die Teil des Qualitätsbündnis werden möchten, können sich an den SSB Oberhausen wenden. Der SSB und seine Sportjugend unterstützen die Vereine bei der Umsetzung der Kriterien.
Weitere hilfreiche Informationen zum Download:
Handlungsleitfaden für Vereine
Handlungsleitfaden für Fachverbände
Ehrenkodex des LSB NRW
Workbook Schutzkonzept
NEU!! Schutzkonzept-Generator als Leitlinie für alle NRW-Sportvereine
Der Landessportbund NRW hat ein bundesweit einmaliges Online-Tool entwickelt.
Der Schutzkonzept-Generator bietet ein Grundgerüst mit Leitfäden, Tipps oder Mindeststandards, damit Sportvereine, ihr eigenes maßgeschneidertes Schutzkonzept effizient entwickeln können. Denn es muss zum Selbstverständnis gehören, präventiv zu handeln sowie Strukturen zu schaffen, die Risiken minimieren und für einen verantwortungsvollen Umgang mit eventuellen Vorfällen sorgen können.
Vorerst kann der Schutzkonzept-Generator nur von Sportvereinen mit FSJ-Einsatzstellen genutzt werden.
Ab 2026 sollen alle Vereine in NRW von dieser fundierten Expertise profitieren.